Vormarsch der digitalen Wunderwuzzis

Die Digitalisierung scheint die Wirtschaft auf den Kopf zu stellen. Junge Unternehmer starten ihr Business vom Laptop im Wohnzimmer aus – und sie haben den Weltmarkt im Blick. Spaltet uns die virtuelle Welt in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft?

„Unternehmerinnen und Unternehmer von heute müssen immer mehr ein Wunderwuzzi sein.“ Dietmar Rößl, Professor an der WU Wien und Experte für KMU, kennt die missliche Lage, in der sich viele Unternehmer seit einigen Jahren befinden. „Die Welt wird durch die Digitalisierung nicht einfacher“, so Rößl. Während beispielsweise einem Hafner früher berufspraktische Fähigkeiten genügten, um erfolgreich zu sein, musste er sich später darüber hinaus theoretisches Wissen über sein Handwerk aneignen. Heute benötigt er auch digitale Kompetenzen, um konkurrenzfähig zu bleiben – und das neben betriebswirtschaftlichem und juristischem Wissen. Wird die Digitalisierung zum Jobkiller? Oder zum Turbo für neue Geschäftsideen digitaler Wunderwuzzis, die vom Schreibtisch aus den Weltmarkt erobern?

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